Klavierwettbewerb
vom 28.02.2026
Musikschulleiter Sebastian Dolata berichtet von einer intensiven und konstruktiven Vorbereitung auf den Wettbewerb: „Uns ist es eine große Ehre, diesen landesweiten Wettbewerb nach Bannewitz geholt zu haben. Durch unsere langjährigen Erfahrungen mit „Jugend musiziert“ wissen wir genau, worauf es ankommt: ein reibungsloser Zeitplan, die richtige Atmosphäre und eine hochkarätige Jury.“
Dass mit Professor Ahrens, dem ehemaligen Direktor der Musikhochschule Weimar, ein renommierter Fachmann für die Jury gewonnen werden konnte, bezeichnete Sebastian Dolata als „echten Ritterschlag“ für den Wettbewerb auf Landesebene. „Er hat unser Konzept ausdrücklich gelobt“, so der Musikschulleiter.
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem menschlichen Ansatz des Wettbewerbs. Die Altersspanne von 13 bis 24 Jahren stellte die Jury vor eine besondere Herausforderung. „Wir mussten Kriterien finden, um eine 14-jährige Schülerin und einen 24-jährigen Studenten fair vergleichbar zu machen“, erklärte Sebastian Dolata. „Es ging nicht nur um einen reinen Leistungsvergleich, sondern auch um die Fähigkeit, das Publikum als Botschafter des Instruments zu faszinieren.“
Genau hier setzte das Konzept der Musikschule an: Leistung und Menschlichkeit sollten gleichermaßen Berücksichtigung finden. Ziel war es, einen Wettbewerb zu gestalten, der Exzellenz fördert, ohne die individuelle Entwicklung und Persönlichkeit der jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Blick zu verlieren.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Veranstaltung war jedoch auch die Musikschule selbst. Ohne den hochwertigen Steinway-Flügel und die großzügigen, atmosphärischen Räumlichkeiten wäre es kaum möglich gewesen, einen Wettbewerb dieses Niveaus in den ländlichen Raum zu holen.
So wurde der Wettbewerb nicht nur zu einem musikalischen Höhepunkt, sondern auch zu einem starken Signal für kulturelle Strahlkraft jenseits der Großstadt. Bannewitz hat eindrucksvoll bewiesen, dass hochklassige Nachwuchsförderung und professionelle Wettbewerbsbedingungen auch im ländlichen Raum ihren festen Platz haben.
Im Beisein von Bürgermeister Heiko Wersig, des Lions Vorsitzenden Günther Spielmann, Organisatorin Petra Verhees, Lions-Präsidentin Dorothea Leidiger sowie von der Vertreterin des Lions Clubs Dippoldiswalde Anja Timmann präsentierten nach dem Wettbewerb die Nachwuchstalente am Nachmittag noch einmal ihr Können am Klavier.
Das Publikum erlebte einen musikalisch hochkarätigen Nachmittag mit beeindruckender stilistischer Vielfalt und großer Ausdruckskraft. Die jungen Musikerinnen und Musiker überzeugten nicht nur technisch, sondern auch mit persönlicher Reife und Bühnenpräsenz.

- Am Klavier